Am Samstag, dem 28.09.2019, hieß es wieder für 29 Athleten aus Brandenburg und Berlin, "Ring Frei" in Prenzlau. Der FSV Rot-Weiß  begrüßte die Boxvereine aus Schwedt, Altentreptow, Berlin- Lichtenberg, Berlin-Schönweide, Strausberg und Potsdam..

Alexander Herklotz (links) und Noah Peilstöcker (rechts), lieferten sich den ersten vereinsinternen Sparringskampf im Superschwergewicht. Beide haben über 3 Runden mit jeweils 3 Minuten hervorragendes Boxen gezeigt und beide sind als Gewinner aus dem Ring gegangen.

Den ersten offiziellen Punktekampf bestritt unser Kämpfer Bajsangur Turpalhanov (links) gegen Adam Badaev (rechts) vom Verein USV Potsdam. Beide zeigten einen technisch sehr versierten Kampf. Leider konnte Bajsangur nicht eindeutig zeigen, dass er der bessere Mann im Ring war und so stimmten zwei von drei Punktrichtern gegen ihn. Trotzdem war der Kampf sehr ansehnlich und wir beglückwünschen beide Kämpfer zur Medaille.

Im dritten Kampf trat Adam Dadarov (links) gegen Ahmad Bahaduri (rechts) vom SV Lichtenberg an. Adam ließ keinen am und im Ring an seinem Siegeswillen zweifeln. Mit einer konditionell und technisch sehr guten Leistung zeigte Adam, was er gelernt hat und gewann die Goldmedaille. Auch hier gehen sportliche Glückwünsche an die beiden Boxer.

 

Der vierte Kampf zwischen Hamid Safarzadeh und dem Kämpfer Aslan Mazaev aus Potsdam lief etwas unsauber ab. Der Potsdamer hat den Unterschied zwischen Sparringskampf und Wertungskampf leider nicht verstanden. Er fiel wiederholt wegen übertriebener Härte und Regelverstößen gegen die Wettkampfbestimmungen des Boxverbandes auf. Als in der dritten Runde auch eine schwerere Verletzung Hamids nicht ausgeschlossen werden konnte, brachen die Prenzlauer Trainer das Sparring ab. Da sich die beiden Kontrahenten nicht auf einem sportlichen Niveau getroffen haben, wurde auf ein Foto verzichtet.

Im fünften und letzten Kampf mit Rot-Weißer Beteiligung traten Anton Naikingar (links) gegen Enes Akinci (rechts) vom Boxverein Stahl Schöneweide an. Anton bestimmte den Anfang des Kampfes eindeutig, brach aber konditionell in der zweiten Runde komplett ein. Der Sparringskampf wurde abgebrochen, aber bis dahin konnte man einen fairen Kampf beobachten.

 

Ein besonderer Dank gilt den Männern und Frauen im Hintergrund, ohne deren ehrenamtliche Bemühungen wir dieses Event nicht hätten durchführen können. [fs]